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Archiv der Kategorie: Bilder

Fertig! – Analoge Digitalfotografen

Nun ist es endlich so weit. Alle Bilder des Fotoprojektes „Analoge Digitalfotografen“ unter der Leitung von Blogautor und Fotograf Christian Steinkrüger sind nun editiert, gelayoutet, mit Beschreibungen versehen und in einem schönen quadratischen Buch erhältlich.

Auf 148 Seiten finden sich Fotos von 46 Fotografen. Analoge und digitale Aufnahmen stehen sich gegenüber und laden zum Vergleichen, Bewundern und Schmökern ein. Über das Portal Blurb kann man sich ein broschiertes Buch mit den Ergebnissen aus rund acht Monaten intensiver Arbeit für rund 31,- Euro drucken lassen oder für rund 4,- Euro das ebook in verschiedenen Formaten herunterladen.

Christian Steinkrüger hatte im März 2012 über seinen Blog zu dem Fotoprojekt aufgerufen und große Resonnanz von Hobby- und Profifotografen der verschiedensten Fachrichtungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien erhalten. In den folgenden Wochen und Monaten machten sich die unterschiedlichen Gruppen daran, Motive zu suchen, abzulichten und an Steinkrüger zur Sortierung und Sichtung weiterzuleiten. Er übernahm die Leitung und Edition des Projektbuches.

 
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Verfasst von - 10. Oktober 2012 in Aktionen, Bilder

 

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Kiev 88 – Hasselbladski Nastrovje!

Kiev 88 – Hasselbladski Nastrovje!

Entgegen aller Warnungen, all der beängstigenden Schilderungen in Foren verstreut im Netz, habe ich es gewagt und mir eine Kiev 88 zugelegt. Und nicht einmal eine von Hartblei gesegnete, sondern eine alte Mamuschka. Für alle, denen das alles noch recht fremd vorkommt: Die Kiev 88 ist ein Hasselblad Nachbau aus der Ukraine. Die Firma Kiev stellte die Produktion 2010 ein.

Das mag das Risiko noch erhöhen, aber die Götter des Lichts waren mir gnädig gestimmt. Nach ersten Belichtungen zeigt sich, dass zumindest die Zeiten bis 1/250s einigermaßen stimmen. Licht kommt auch nur an den Film, wenn es das soll und der martialisch ratternde Verschluss ist ein wahre Freude.

Nun bin ich also endlich im Mittelformat angekommen. Eines ist allerdings klar: Eine kleine, leichte Immer-dabei-Kamera ist etwas anderes. Laut meiner Küchenwaage hängen mit der Ukrainerin gute 1,5 Kilo an der bald müden Schulter. Das macht sie dann wohl doch eher zu einer gelegentlichen Begleiterin in speziellen Momenten. Was mir aber von vornherein auffiel, ist, dass  man sich fast schon automatisch intensiver mit dem Bildaufbau in dem riesigen Lichtschacht befasst.

Hier seht Ihr meine ersten Bilder aus dem Bauch der Bestie:

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Filme habe ich mir schon vor Ankunft der Kamera in der Bucht bestellt. Den Ilford Delta 400 gibt es dort im 5er Pack (frisch) für rund 27,- Euro inkl. Versand.

Etwas, das mich immer wieder fasziniert, ist, dass man eigentlich alles über Youtube lernen kann. So war es auch dieses Mal. Da ich nicht wusste, wie man einen Rollfilm in die Filmbox der Kiev einspannen würde, habe ich auf gut Glück in den Untiefen der „Du-Röhre“ gestöbert und bin auf dieses kleine Tutorial gestoßen. Danach ging es fast wie von selbst.

 
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Verfasst von - 29. Juli 2012 in Arsenal, Bilder, Caffenol

 

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Mit der Russin in Österreich – Zorki 4 in Faistenau

Wer mit einer rassigen Russin in den Urlaub fährt, braucht starke Nerven, aber ich tue ihr Unrecht. Meine kleine Zorki ist wirklich pflegeleicht. Dabei war die Woche in Faistenau im Salzkammergut die erste Belastungsprobe für unsere junge Beziehung. Das Wetter? Von 10 cm Neuschnee bis 17°C war alles dabei. Ich habe die Zorki auf 1600m über den Meeresspiegel geschleppt und sie in den Straßen der Salzburger Altstadt Gassi g’führt. Die Ergebnisse seht Ihr hier:

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Autor: Andreas Fingas

 
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Verfasst von - 19. April 2012 in Arsenal, Bilder, Caffenol

 

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Schnee im Sommer – ohne Photoshop

Manchmal greift man nach den Sternen und findet sich doch in der Kloschüssel wieder. Wer auf ebay die dort weit verbreiteten Zorkis/FEDs und Consorten ersteigert, kann Glück haben und halbwegs gut erhaltenes Gerät bekommen. In anderen Fällen, wie zuletzt bei meiner Zorki 6 bekommt man aber leider Schrott. Wenn nach den ersten trockenen Versuchen ohne Film die Zeiten nach Gehör eingermaßen laufen, sich alles dreht, was sich drehen lassen soll und sonst nichts wackelt, fasst man schon Mut. Spätestens nach dem ersten damit geschossenen Film und dessen Entwicklung kommt man der Sache aber auf den Grund und dieser kann dunkel und traurig sein – oder wie bei meiner kleinen Russin: gesprenkelt mit überbelichteten Punkten.

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Wie an den beiden Bildern hier gut zu erkennen ist, hatte ich bei dem Bild mit der Kutsche den Verschluss schon längere Zeit vorher gespannt, bei dem Bild mit den Blumen habe ich erst direkt vor dem Klick gespannt. Daher auch die unterschiedliche Menge an Licht, die durch die unzähligen Löcher im Vorhang eintreten konnte. Es sieht ein wenig so aus, als würde es schneien – und das ganz ohne aufwendige Photoshop Bearbeitung – aber klar ist, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.

Ein Test mit der Taschenlampe bestätigte mir anschließend auch, dass der Verschlussvorhang bei ausgelöstem Verschluss 1a in Ordnung war. deshalb war ich auch beim Einlegen des Films nicht stutzig geworden. Bei gespanntem Auslöser aber, zeigt sich ein trauriges Bild. Die Gummierung war nur noch in Resten zu erahnen und daher kam auch der Lichteinfall. Schade um die kleine Russentusse, aber eine Hoffnung bleibt.

Hier gibt es sehr detaillierte Reparaturanleitungen und das nicht nur für Russinnen, sondern auch für andere alte Kameras. Ist auf jeden Fall ein Blick wert, wenn die Gutste kränkelt. Wie es mit meiner Zorki 6 wird, verrate ich Euch dann demnächst.

 

Autor: Andreas Fingas

 
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Verfasst von - 20. März 2012 in Arsenal, Bilder

 

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Keine vorzeitige Entbindung

Es ist ein weit verbreitetes Vorurteil, dass der Analogfotograf durch die begrenzte Anzahl verfügbarer Bilder auf einem Negativfilm, bewusster und ernster mit diesem Medium umgehe als der Digitalfotograf. Allgemein gilt dies als positive Eigenschaft der analogen Fotografie – ein Bisschen Zen eben.
Ich stelle aber immer wieder fest, dass es schmerzlich lange dauern kann, diese scheinbar lächerlichen 36 Bilder zu verknipsen, vor allem wenn man damit eine kürzlich angeschaffte Analoge testen will. Gleichzeitig widerstrebt es mir einen Film vorzeitig abzubrechen, zurückzuspulen und unter hastigem Lechzen den braunen Fluten zu übergeben. Also habe ich – dieses Mal meine FED 5 – die Knipse den Film voll austragen lassen und schließlich wohlgenährt an Fotos gestern entbunden. Eine kleine Auswahl dieser Schüsse findet ihr hier unten. Die gute Nachricht: Meine FED 5 läuft in allen Bereichen ganz ausgezeichnet ;). Die beunruhigende Nachricht: Fünf weitere Kameras sind immer noch trächtig…

 

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Verfasst von - 11. März 2012 in Bilder, Caffenol

 

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Ein aufgewärmter Flirt

Als die Kälte noch klirrte, als einem noch der Atem die Nasenscheidewand mit Raureif überzog – kurzum – vor einer Woche trug ich meine FED 3 spazieren und fing mir diese drei Bilder. Ich bin erst vor Kurzem wieder auf die analoge Fotografie gestoßen, so wie man seine erste Freundin nach Jahrzehnten wieder trifft und sich nur noch an die guten Dinge erinnert. Dieses Mal wollte ich die Beziehung aber auf solidere Füße stellen und begann damit, meinen ersten SW Film mit caffenol zu entwickeln. Bisher verstehen wir uns gut, meine Ex und ich und vielleicht hilft die Wundersuppe ja, eine ernste Sache aus unserem aufgewärmten Flirt zu machen…

 

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Autor: Andreas Fingas

 
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Verfasst von - 20. Februar 2012 in Bilder

 

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